Innovation neu gedacht

9 Tage
Von Start bis funktionsfähigem KI-Prototyp
3 bis 5 Tage
Research statt monatelanger Zyklen
6 stelliges Einsparpotenzial
durch stark reduzierterten manuellen Aufwand
Ausgangssituation

Kärcher verfügt über eine starke Innovationskultur und ein erfahrenes Team im Bereich New Business Exploration. Gleichzeitig war der frühe Innovationsprozess, insbesondere das Fuzzy Frontend, stark manuell geprägt.

Die Identifikation von Signalen, Trends und Innovationschancen erforderte:

  • 8 bis 12 Wochen Research-Zeit,
  • hohen personellen Einsatz,
  • punktuelle Tool-Nutzung ohne durchgängigen Workflow.

Die Qualität der Ergebnisse war hoch. Geschwindigkeit, Vergleichbarkeit und Skalierbarkeit waren jedoch klare Engpässe.

Lösung

Gemeinsam mit Haquadrat setzte Kärcher einen AI Design Sprint um. Innerhalb von neun Tagen arbeitete das interdisziplinäre Team hands-on an der Neugestaltung des Fuzzy Frontends.

Kernbestandteile:

  • Fokussierung auf den größten Hebel im Innovationsprozess.
  • Übersetzung manueller Research-Schritte in automatisierte Abläufe.
  • Aufbau eines integrierten N8N-basierten Workflows zur Aggregation, Vorstrukturierung und KI-gestützten Analyse relevanter Datenquellen.
  • Entwicklung eines funktionierenden Prototyps.
  • Aktives Enablement des Teams durch gemeinsames Prototyping und Sparring.

Der Prototyp wurde nicht extern geliefert, sondern vom Kärcher-Team selbst gebaut, begleitet durch Haquadrat.

Ergebnisse

Deutlich beschleunigte Research-Phase: Was zuvor 8 bis 12 Wochen dauerte, ist heute in 3 bis 5 Tagen möglich.

  • Wirtschaftlicher Hebel: Basierend auf reduziertem manuellem Research-Aufwand und internen Stundensätzen ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von rund 500.000 € (grobe Schätzung Kärcher).
  • Höhere Qualität im Fuzzy Frontend: Konsistentere Opportunity-Shortlists, weniger Doppelarbeit und bessere Vergleichbarkeit von Signalen.
  • Nachhaltiges Enablement:Das Team setzt KI-Automatisierungen eigenständig mit N8N um und entwickelt den Prototyp kontinuierlich zur produktiven Lösung weiter.
  • Organisationale Wirkung: Das Projekt wird intern als Referenzcase genutzt und dient als Blaupause für weitere KI-Initiativen.
Vorher
Langer Research-Zyklus
8 bis 12 Wochen pro Durchlauf
Hoher manueller Aufwand
Über mehrere Personentage pro Zyklus
Keine skalierbare Struktur
Abhängigkeit von Einzelpersonen und fragmentierten Tools
Geringe Vergleichbarkeit
Ergebnisse schwer reproduzierbar und skalierbar
Nachher
Beschleunigter Research-Zyklus
3 bis 5 Tage
Stark reduzierter manueller Aufwand
N8N-Workflow übernimmt Aggregation und Vorstrukturierung
Team baut Automatisierungen selbst
Unabhängig von Einzelpersonen und externen Tools
Interner Referenzcase
Blaupause für weitere KI-Initiativen bei Kärcher
«In just nine days, we automated our early-stage innovation process and built a living prototype ourselves. This is the launchpad for what comes next.»
Colin Dinkelacker, New Business Exploration
Besondere Erfolgsfaktoren
  • Klarer Fokus auf einen realen Business-Engpass. Kein theoretisches KI-Projekt, sondern ein konkreter Hebel im Innovationsprozess.
  • Konsequenter Hands-on-Ansatz statt Präsentationslogik. Der Prototyp entstand im Sprint, nicht im Anschluss daran.
  • Hohes Commitment und Eigenverantwortung des Teams. Kärcher hat den Prototyp selbst gebaut, Haquadrat hat begleitet.
  • Vertrauen und Freiraum durch das Management. Voraussetzung dafür, dass das Team schnell und ohne Umwege entscheiden konnte.
  • KI als Mittel zur Skalierung von Innovation, nicht als Selbstzweck. Der Massstab war immer der Business-Impact, nicht die Technologie.
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